Wir haben sie immer im Visier. Wir wissen, was sie wollen. Wir kennen sie in- und auswendig. Wirklich? Oder meinen wir nur zu wissen, was sich unsere Zielgruppen wünschen? Wie sie ihren Alltag verbringen? Was sie glücklich macht? Die Kreativbranche hat sich doch längst entfernt vom realen Leben. Eine Welt, die ihre unsichtbaren Grenzen im Mikrokosmos rund um ethisch korrekte Bio-Gutsituierte und ewig hippe Gegenströmlinge zieht, ist nicht die Welt der Mehrheit. Um diese kennenzulernen, setzen wir auf blanke Theorie. Wir bauen ihre Jugendzimmer nach, bemühen die Statistiken und sprechen dann von wertvollen Zielgruppen-Insights. Das ist arrogant.
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